Buchsteiner

Unternehmensgeschichte

Das stilisierte Büffelhorn in unserem Markenzeichen weist heute auf den Ursprung hin.

1910 gründete Johannes Buchsteiner das Familienunternehmen mit der handwerklichen Herstellung  von Salatbestecken aus echtem Büffelhorn.
1924 gelang es Buchsteiner,  ein eigenes Rohmaterial herzustellen: KUNSTHORN auf der Basis von Lab-Kasein. Brauchte ein echtes Hornbesteck noch 38 Arbeitsgänge, so vereinfachte sich die Herstellung aus der Kunsthornplatte wesentlich.

Besteck aus Büffelhorn

1926  1. Messeauftritt in Leipzig. Anbahnung wichtiger Geschäftsverbindungen in Europa, USA und Canada.
1938 für das Sortiment werden die Rohmaterialien Pollopas, Plexiglas, Kunstharz und der neue, heute noch gebräuchliche Kunststoff POLYSTYROL verarbeitet. Das ermöglicht auch die Herstellung von Bechern, Schüsseln und Tellern.
1940 zählte die Belegschaft 263 Mitarbeiter. 80 Lehrlinge hatten eine Ausbildung erhalten. Flexible Arbeitszeiten für Frauen mit Familie waren für den fürsorglichen Unternehmer eine Selbstverständlichkeit.
Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges  musste die Produktion wegen mangelnder Rohstoffe eingestellt werden.
Nach Kriegsende begann die neue Ära mit einem positiven Auftakt: Die Deutsche Lufthansa erhielt wieder die Lizenz zum Fliegen und Buchsteiner den Auftrag für das erste Bordgeschirr. Das Design gestaltete Prof .Wilhelm Wagenfeld .Diese  Serie steht heute im Museum.

Wagenfeld Bordgeschirr für die Lufthansa

Die folgenden Jahre waren eine Zeit beispiellosen Wachstums. Die Haushalte in Deutschland brauchten Eimer, Schüsseln, Wannen, Boxen, Geschirr und jede Art von Küchenhelfern. Die Produktion konzentrierte sich schon bald auf die Verarbeitung im Spritzgießverfahren. Der Grundsatz Qualität und Funktionalität stand immer an 1. Stelle.

Namhafte Designer gaben den Produkten eine ansprechende und zeitlose Form.
Erfolgsprodukte wie der KUCHENRETTER, TISCHABFALLBEHÄLTER, GESCHIRRPORTER, AUFTAUBEHÄLTER, KUCHENCONTAINER; SPÄTZLE-WUNDER begründeten über Jahrzehnte das kreative Image des Unternehmens.

Unser Spätzlewunder

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Die 80iger und 90iger Jahre waren von großen Veränderungen geprägt: Fusionen im Einzelhandel, Sättigung der Märkte für Konsumartikel, Konkurrenz aus den asiatischen Ländern, Öffnung der Grenzen nach Osten. Nach dem Millenium fiel bei Buchsteiner die Entscheidung, sich aus der Produktion von Haushaltprodukten zurückzuziehen und sich auf den Bereich Boxen in ihrer Vielfalt und Shaker für den Fitnessbereich zu verlagern.

Unsere Kunden aus Industrie, Werbemittelwirtschaft, Fitnessbereich, etc. erhalten auch heute Markenprodukte aus dem Hause Buchsteiner, die Nachhaltigkeit, Qualität und Funktionalität vereinen – Qualität Made in Germany !

So, wie wir es seit über 110 Jahren praktizieren.